Gamescom 2014

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Vom 13. bis 17. August 2014 gilt für die gamescom, Europas Leitmesse für interaktive Spiele und Unterhaltung, das Motto “Celebrate the Games”. Ganz Köln feiert – vom Messegelände, über den Tanzbrunnen bis ins Stadtzentrum – die Welt der Spiele. Beginnend mit dem Fachbesucher- und Medientag am 13. August ist die gamescom ab dem 14. August ‘offen für alle’. Spiele-Fans aus aller Welt dürfen sich schon jetzt auf die Neuheiten der Computer- und Videospielindustrie freuen.

Die im ‚Beach-Look‘ gestaltete outdoor area sorgt für Spaß und Abwechslung. So können Anfänger und Fortgeschrittene Surfer im Außenbereich dank eines rotierenden Teppichs trockenen Fußes auf der gamescom wave reiten. Abgerundet wird das Strandgefühl durch den gamescom beach. Hier lässt sich die gamescom in entspannter Atmosphäre genießen. Für musikalische Akzente und ein unterhaltsames Bühnenprogramm sorgen live die Radio bigFM DJs. Passend zum Strandfeeling darf auch ein Beachvolleyballfeld nicht fehlen. Neu und definitiv ein Highlight der outdoor area ist die Motocross Show von Relentless.

Wenn sich am gamescom-Wochenende (15. bis 17. August) die Messetore schließen, kommen Musikfans und Gelegenheitsspieler beim kostenlosen gamescom city festival in der Kölner Innenstadt auf ihre Kosten. Einige der großen Publisher werden neben ihren Neuheitenpräsentationen auf dem Messegelände auch beim Festival mit zahlreichen individuellen Spielestationen Präsenz zeigen. So kann auch jenseits der gamescom allen Interessierten die faszinierende Welt der virtuellen Spiele und Unterhaltung näher gebracht werden. Ein absolutes Highlight des gamescom city festivals sind zahlreiche Konzerte namhafter Bands wie z.B Maximo Park, Thees Uhlmann oder aber Rapper wie Prinz Pi und Weekend die den Massen ein Soundspektakel erster Klasse liefern werden.

Öffnungszeiten für Privatbesucher :
Donnerstag, 14.08.2014:  10:00 Uhr-20:00 Uhr
Freitag, 15.08.2014:  10:00 Uhr-20:00 Uhr
Samstag, 16.08.2014:  09:00 Uhr-20:00 Uhr
Sonntag, 17.08.2014:  09:00 Uhr-18:00 Uhr

Da im Vorverkauf alle verfügbaren Tickets verkauft wurden wird es warscheinlich nurnoch eingeschränkt Nachmittagstickets gültig ab jeweils 14:00 geben. Früh dasein und hoffen sowie bangen ist also angesagt.

Für alle die nicht dabei sein können werden wir von United-Play allerdings auch das wichtigste hier Veröffentlichen, den Anfang macht dabei traditionell der Pre Gamescom Tag bei dem wir Live von den Pressekonferenzen von Microsoft und Sony berichten werden.

Ersteindruck: Driveclub

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Im Verlauf der Gamescom in Köln konnte ich einige Spiele der Next-Gen Konsolen anspielen. Dabei lag der Fokus hauptsächlich auf den PS4-Titeln. In den nächsten Stunden werde ich daher meine ersten Eindrücke von diesen Titeln veröffentlichen und eine kleine Bewertung abgeben. Man sollte dabei jedoch beachten, dass man auf derartigen Messen nur einen kurzen Einblick ins Spiel erhält und dieser Ersteindruck daher nicht besonders ausdrucksstark ist.

Rahmenstory

Der PS4-Bereich auf der Gamescom hatte zwei eigenständige Bereiche mit jeweils mehreren Spielen. Am Mittwoch musste mal ca. eine Stunde für Driveclub und Co. anstehen und konnte dann auch Knack, diverse Indiegames und die Playroom-Demo testen.
Driveclub hatte hier ein besonderes Feature zu bieten. Was Driveclub von anderen Rennspielen unterscheidet, ist das Zusammenschließen von “Clubs” und so wurde das Publikum in zweier eben solcher Clubs aufgeteilt um nun in einem Event dafür zu sorgen, dass der eigene Club insgesamt besser abschneidet als der Gegnerische.
Jeder Spieler konnte dann 3 Runden lang eine vorgegebene Strecke fahren. Autos standen auch nur zwei zur Auswahl, daher kann ich die Strecken- und Autovielfalt nicht bewerten. Nun also zu den Bewertungskriterien, die ich anbringen kann:

Die Grafik

Verglichen mit anderen Rennspielen steht Driveclub recht gut da. Man muss aber bedenken, dass es sich hierbei um einen Next-Gen-Titel handelt und auch wenn die Kapazitäten der Next-Gen-Konsolen noch jahrelang nicht voll erreicht sein werden, erwartet man doch einen gewissen Unterschied zu Current-Gen-Titeln und die übersteigt Driveclub zwar ein wenig, aber der Wow-Faktor der Next-Gen-Grafik bleibt dann doch aus. Daher nur 4 von 5 Punkten.

Das Fahrgefühl

Mit Driveclub soll der Spagat zwischen Simulations- und Arcade-Fans geschaffen werden. Ich persönlich sehe in Beidem Vor- und Nachteile. Zum Beispiel ist der Einstieg in eine echte Simulation nicht leicht und sie komplett zu meistern kann ewig dauern, während Arcade-Rennspiele meistens viel zu wenig Wert auf diesen Punkt legen. Die Idee ist also eigentlich ganz gut. Kurz nach der ersten Kurve merkt man direkt, dass man nicht ohne zu bremsen um diese herumkommt, das Spiel aber trotzdem nicht besonders an Geschwindigkeit verliert, wie es bei einer Simulation der Fall wäre. Es ist nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwierig um die Kurve zu kommen. Das macht es zwar leicht einzusteigen, aber es fühlt sich trotzdem nicht echt an. Daher 3 von 5 Punkten.

Das Alleinstellungsmerkmal/Innovation
Was macht Driveclub besonders? Ich kann mich mit meinen Freunden zusammenschließen und Co-Op Challenges abschließen. Das Gildenkonzept, welches schon in vielen Spielen gut funktioniert hat, schafft es endlich auch ins Rennspielgenre. Das Allein finde ich sehr interessant. Aber ansonsten bringt Driveclub leider wenig Innovation mit sich. Es kann natürlich sein das es noch spaßige Modi zu spielen gibt, die wir nicht zu sehen bekommen haben, aber das reine Spielprinzip ist nichts Neues. Daher 3 von 5 Punkten.

Der Spaßfaktor
Das Problem für den Spaßfaktor ist im Grunde eine Kombination aus Fahrgefühl und Alleinstellungsmerkmal. Arcade-Rennspiele bieten meistens einige Action-Features, die das Spiel spannend machen. Driveclub ist aber vom reinen Spielgefühl her wie eine normale Simulation, während das Fahrgefühl einer Simulation aber ein wenig fehlt. Der Spaß soll aufkommen, indem man für seinen Club kämpft. Diesbezüglich kann ich natürlich nicht wirklich viel bewerten, da ich die Leute, mit denen ich zusammengespielt habe, nicht kannte. Für Leute, die vorhaben mit Freunden zu spielen, sollte der Score an dieser Stelle um mindestens einen Punkt nach oben schnellen. Da ich aber vermutlich keine Freunde habe, die sich zu einem Driveclub zusammenschließen würden, bleibt mein Score aufgrund der ansonsten wenig vorhandenen Innovation, eine 3 von 5.

Gesamtfazit
Driveclub gibt es bei Amazon zusammen mit der Playstation4 im Bundle für 429 Euro. Dementsprechend kostet es zum Start nur 30 Euro. Außerdem gibt es eine PSN-Version kostenlos für alle PSN-Abonennten. Das ist für einen Next-Gen-Titel ein schöner Preis, der aber auch verdient ist. Driveclub kommt als ein durchschnittliches Rennspiel mit allem was ein Rennspiel braucht daher. Mehr aber auch nicht. Mein erster Eindruck ist eher ernüchternd, wobei die Tendenz nach oben geht. Wenn ich einmal mit meinem Driveclub an einer knackigen Multiplayer-Challenge sitze und mir die Haare an der Rundenzeit ausbeiße, damit ich meine Teammitglieder und mich zum Sieg führen kann, wird sich dieses Fazit vielleicht wieder relativieren.
Bis dahin bleibt es aber eine aus den Einzelkriterien errechnete 3.5 von 5 (3.25 wird zu 3.5 aufgerundet).