Review: Waframe

warframe

Vor kurzem wurde ich durch einen Bekannten auf den Free2PlayShooter “Warframe” aufmerksam gemacht,den ich kurzerhand testete.

“Warframe ist” ein “Free2Play” Shooter mit Rollenspielelementen,welcher vorzugsweise in einer Gruppe[maximal(und optimal) vier Spielern] gespielt wird.
Auf einer Sternen Karte, die an unserem Sonnensystem angelehnt ist, beginnt man das Spiel in dem Planetensystem Merkur und arbeitet
sich mit der Zeit, in verschiedene Richtungen, durch das Sonnensystem.
Es gibt verschiedene Arten von Missionen, die verschiedenes Handeln erfordern.

 

Missionstypen
Verteidigung:
Hier muss hier ein Objekt verteidigt werden,während Gegner in Wellen angreifend versuchen dieses zu zerstören.
Nach jeweils 5 Wellen hat man die Wahl die Mission abzuschließen und eine Belohnung(die je länger man durchhält immer
besser wird) zu erhalten, oder weiter zu kämpfen.

Mobile Verteidigung:

In diesem Missionstyp muss der Spieler zu verschiedenen Terminals gelangen und dieses
mit einem Datenträger verbinden.
Das Terminal muss nun einige Minuten verteidigt werden, bevor man zum nächsten Terminal,bzw. zum Extraktionspunkt
Vorrückt.

Gefangennahme:

Wie der Name schon sagt, muss hier ein Gegner erreicht und gefangengenommen werden und danach zum
Extraktionspunkt verfrachtet werden.

Sabotage:

Der Reaktorkern eines Feindlichen Schiffs muss zerstört, und danach der Extraktionspunkt erreicht werden.

Spionage:

Hier wird mit roher Gewalt bis zu verschiedenen Terminals vorgerückt, um dort Datenträger zu stehlen und diese
zum Extraktionspunkt zu bringen

Täuschung:

Wie Spionage, nur das man mit einem Datenträger startet, diesen zum Hauptcomputer des Schiffs bringen mussund erst dann nach Art des Spionag-Missionstyp verfährt.

Rettung:

Ein verbündeter Npc muss aus einer Zelle befreit und dann lebendig zum Extraktionspunkt eskotiert werden.

Überfall:

Ein Artefakt muss gestohlen und dann der Extraktionspunkt erreicht werden.

Auslöschung:

Jeder Gegner muss getötet werden.Ein Counter zeigt an wieviele Gegner noch zu töten sind.

Attentat:

Die Attentatsmissionen sind die Bosskämpfe von “Warframe”.Jedes Planetensystem hat eine Attentatsmission

Voidtürme:

Es gibt noch einige Varianten der oben gennanten Missionstypen, die in einer Art anderen Dimension zu sein scheinen.

Drei verschiedene Schlüssel sind während des normalen Spiels sammelbar, die jeweils für einen gewissen Schwierigkeitsgrad stehen.

 

Warframes
Die dem Spiel namen gebenden Warframes sind das, was bei anderen Shootern die Klassen(Heiler,Krieger/Soldat,Versorgung,
etc.)  sind.

Nova

NOVA benutzt elektromagnetische Energie, um die unberechenbare Antimaterie zu kontrollieren, mit der sie ihre Fähigkeiten antreibt.

Vauban

Der höchst taktische VAUBAN nutzt seine Fähigkeiten, um tödliche Fallen zu stellen, die seine Gegner schocken, einsperren oder zwischen den Dimensionen zerquetschen.

Banshee

Durch eine Kombination aus Schallangriffen und akustischer Feindortung ist BANSHEE für verdeckte Operationen bestens ausgestattet und kann sowohl eine Angriffs- als auch Unterstützungsrolle einehmen.

Saryn

Ihre giftigen Angriffe sind schrecklich effektiv gegen organische und systhetische Gegner und ihre Fähigkeit sich zu “häuten” macht sie zu einem schwer zu treffenden Ziel.

Trinity

Trinity ist für Spieler, die eine unterstützende Rolle bevorzugen. Warframes mit heilenden Fähigkeiten sind selten, und Trinity bietet einen Ausgleich, wenn die Chancen der Tenno schlecht stehen.

Volt

Volt kann elektrische Elemente erzeugen und zügeln. Dieser Warframe richtet großen Schaden an und ist perfekt für Spieler, die eine potente Alternative zum Gun-Play wünschen.

Ash

Ash eignet sich besonders für Spieler, die sich im Kampf lieber anschleichen. Die todbringenden Fähigkeiten werden durch Ablenkungskräfte abgerundet.

Nyx

Gedankenbeeinflussung und psychische Angriffe machen Nyx zu einem sehr gefährlichen Gegner. Ihre Fähigkeit, in das Bewusstsein des Feindes einzudringen und sein Verhalten zu beeinflussen können den Schlachtverlauf entscheiden verändern.

Ember

Ember kann die umgebende Luft super-erhitzen, was zu überraschenden Möglichkeiten der Feindkontrolle führt.

Frost

Frost kann die Feuchtigkeit in seiner Umgebung manipulieren und so eine eindrucksvolle Abwehr wie auch tödliche Attacken in eisigen Konditionen erschaffen.

Excalibur

Der perfekte Warframe zum Trainieren: Mit dem Excalibur- Anzug kann der Spieler die Kräfte der Warframes mit ausgeglichenen Fähigkeiten erforschen.

Mag

Dank vollständiger Kontrolle über das umliegende Magnetfeld ist Mag eine Meisterin im Manipulieren des Gegners.

Rhino

Rhino ist der schwerste aller Warframes. Seine Stärke kombiniert verschiedene verheerende Offensivangriffe mit furchterregenden Verteidigungskräften.

Loki

Wird von fortgeschrittenen Spielern begehrt – Loki bietet eine Vielfalt von Umgestaltungsfunktionen. Durch die anomalen Kräfte von Loki kann der Spieler das Schlachtfeld manipulieren.
Grafik
Grafisch kann “Warframe” nicht mit vielen aktuellen Spielen mithalten; die Level sind sehr Monoton und verändern sich im Spielverlauf nur bedingt.
Es scheint einige Settings zu geben die zwar immer varieren, doch an den einzelnen Level-Segmenten ändert sich nichts, was sagen will, dass wenn bis zu einem gewissen
Punkt gekommen ist, alles gesehen hat.
Die Warframes sind zwar nicht direkt  anpassbar, jedoch kann man die Farben und Farbtöne von verschiedenen Körperteilen einstellen, woraus eine gewisse individualität gewährleistet wird.
Da sich “Warframe” trotz seiner etwas veralteten und monotonen Grafik, keines Falls verstecken muss gebe ich 3/5 Punkten.
Gameplay
Die einzelnen Missionstypen unterscheiden sich zwar, jedoch sind die Ziele nur ein minimaler Teil der jeweiligen Mission(außer bei Verteidigung).
Dies hat zur Folge, dass man sich im Prinzip einfach durch die Level metzelt und Verbesserungen für Warframe und Waffen sammelt.
Mich hat es nicht sonderlich gestört, da es wahnsinnigen spaß macht seine Ausrüstung zu optimieren, neue Warframes zu erhalten und immer stärker zu werden.
Da es relativ schwer ist an gewisse Waffen und Warframes zu kommen, ist auch eine relative Langzeitmotivation gegeben die ich bei vielen anderen Spielen dieser Art oft vermisse.
Das “Skillsystem” ist zwar nichts neues, aber nichtsdestotrotz meiner Ansicht nach sehr interessant und Flexibel.
Man sammelt sogenannte “Module”,mit verschiedenen Modulpunkten, die man in den Warframe oder die jeweilig ausgerüstete Waffe einfügen kann.
Wenn der Spieler “Module” mehrfach hat kann er sie fusionieren um sie leistungsstärker zu machen, was damit zusammen hängt dass nicht unbegrenzt “Platz” für weiter Module ist und da man immer nur ein Modul des selben Typs gleichzeitig implementieren kann.
Um Platz für weitere Module zu schaffen muss man den Waframe, bzw. die Waffe aufleveln(bis maximal level -und somit auch modulkapazität 30).
Gameplay 4/5
Fazit
Warframe ist ein Shooter der sich durchaus mit aktuellen Shootern messen kann.
Es gibt wenig neues, doch das was Warframe anders macht, macht es gut.
Das Skillsystem ist gut und spornt sehr zum weiterspielen an.
Da es ein Free2Play Spiel ist, kann ich nur jedem empfehlen es einmal anzuspielen und sich einen eigenen Eindruck zu machen.
*Es gibt einige Aspekte des Spiels die ich (noch) nicht testen konnte,
wie etwa das Dojo das man nur als Mitglied eines Clans erreichen kann.
4/5 Punkten

Ersteindruck: Driveclub

driveclub

Im Verlauf der Gamescom in Köln konnte ich einige Spiele der Next-Gen Konsolen anspielen. Dabei lag der Fokus hauptsächlich auf den PS4-Titeln. In den nächsten Stunden werde ich daher meine ersten Eindrücke von diesen Titeln veröffentlichen und eine kleine Bewertung abgeben. Man sollte dabei jedoch beachten, dass man auf derartigen Messen nur einen kurzen Einblick ins Spiel erhält und dieser Ersteindruck daher nicht besonders ausdrucksstark ist.

Rahmenstory

Der PS4-Bereich auf der Gamescom hatte zwei eigenständige Bereiche mit jeweils mehreren Spielen. Am Mittwoch musste mal ca. eine Stunde für Driveclub und Co. anstehen und konnte dann auch Knack, diverse Indiegames und die Playroom-Demo testen.
Driveclub hatte hier ein besonderes Feature zu bieten. Was Driveclub von anderen Rennspielen unterscheidet, ist das Zusammenschließen von “Clubs” und so wurde das Publikum in zweier eben solcher Clubs aufgeteilt um nun in einem Event dafür zu sorgen, dass der eigene Club insgesamt besser abschneidet als der Gegnerische.
Jeder Spieler konnte dann 3 Runden lang eine vorgegebene Strecke fahren. Autos standen auch nur zwei zur Auswahl, daher kann ich die Strecken- und Autovielfalt nicht bewerten. Nun also zu den Bewertungskriterien, die ich anbringen kann:

Die Grafik

Verglichen mit anderen Rennspielen steht Driveclub recht gut da. Man muss aber bedenken, dass es sich hierbei um einen Next-Gen-Titel handelt und auch wenn die Kapazitäten der Next-Gen-Konsolen noch jahrelang nicht voll erreicht sein werden, erwartet man doch einen gewissen Unterschied zu Current-Gen-Titeln und die übersteigt Driveclub zwar ein wenig, aber der Wow-Faktor der Next-Gen-Grafik bleibt dann doch aus. Daher nur 4 von 5 Punkten.

Das Fahrgefühl

Mit Driveclub soll der Spagat zwischen Simulations- und Arcade-Fans geschaffen werden. Ich persönlich sehe in Beidem Vor- und Nachteile. Zum Beispiel ist der Einstieg in eine echte Simulation nicht leicht und sie komplett zu meistern kann ewig dauern, während Arcade-Rennspiele meistens viel zu wenig Wert auf diesen Punkt legen. Die Idee ist also eigentlich ganz gut. Kurz nach der ersten Kurve merkt man direkt, dass man nicht ohne zu bremsen um diese herumkommt, das Spiel aber trotzdem nicht besonders an Geschwindigkeit verliert, wie es bei einer Simulation der Fall wäre. Es ist nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwierig um die Kurve zu kommen. Das macht es zwar leicht einzusteigen, aber es fühlt sich trotzdem nicht echt an. Daher 3 von 5 Punkten.

Das Alleinstellungsmerkmal/Innovation
Was macht Driveclub besonders? Ich kann mich mit meinen Freunden zusammenschließen und Co-Op Challenges abschließen. Das Gildenkonzept, welches schon in vielen Spielen gut funktioniert hat, schafft es endlich auch ins Rennspielgenre. Das Allein finde ich sehr interessant. Aber ansonsten bringt Driveclub leider wenig Innovation mit sich. Es kann natürlich sein das es noch spaßige Modi zu spielen gibt, die wir nicht zu sehen bekommen haben, aber das reine Spielprinzip ist nichts Neues. Daher 3 von 5 Punkten.

Der Spaßfaktor
Das Problem für den Spaßfaktor ist im Grunde eine Kombination aus Fahrgefühl und Alleinstellungsmerkmal. Arcade-Rennspiele bieten meistens einige Action-Features, die das Spiel spannend machen. Driveclub ist aber vom reinen Spielgefühl her wie eine normale Simulation, während das Fahrgefühl einer Simulation aber ein wenig fehlt. Der Spaß soll aufkommen, indem man für seinen Club kämpft. Diesbezüglich kann ich natürlich nicht wirklich viel bewerten, da ich die Leute, mit denen ich zusammengespielt habe, nicht kannte. Für Leute, die vorhaben mit Freunden zu spielen, sollte der Score an dieser Stelle um mindestens einen Punkt nach oben schnellen. Da ich aber vermutlich keine Freunde habe, die sich zu einem Driveclub zusammenschließen würden, bleibt mein Score aufgrund der ansonsten wenig vorhandenen Innovation, eine 3 von 5.

Gesamtfazit
Driveclub gibt es bei Amazon zusammen mit der Playstation4 im Bundle für 429 Euro. Dementsprechend kostet es zum Start nur 30 Euro. Außerdem gibt es eine PSN-Version kostenlos für alle PSN-Abonennten. Das ist für einen Next-Gen-Titel ein schöner Preis, der aber auch verdient ist. Driveclub kommt als ein durchschnittliches Rennspiel mit allem was ein Rennspiel braucht daher. Mehr aber auch nicht. Mein erster Eindruck ist eher ernüchternd, wobei die Tendenz nach oben geht. Wenn ich einmal mit meinem Driveclub an einer knackigen Multiplayer-Challenge sitze und mir die Haare an der Rundenzeit ausbeiße, damit ich meine Teammitglieder und mich zum Sieg führen kann, wird sich dieses Fazit vielleicht wieder relativieren.
Bis dahin bleibt es aber eine aus den Einzelkriterien errechnete 3.5 von 5 (3.25 wird zu 3.5 aufgerundet).