Review:Bioshock Infinite

Bioshock-Infinite

Bioshock Infinite ist ja nun schon seit dem 26.03 auf dem Markt, dennoch gibt es einiges über den Shooter zu sagen.
Als ich Ende 2011 das erste Video zum Spiel gesehen hatte, konnte ich den Release kaum erwarten, der wie wir aber nun alle wissen, lange auf sich warten ließ. In mir selbst erwuchs ein unglaublicher Hype um das Spiel und ob es diesem gerecht wurde, erfahrt ihr jetzt.

Grafik

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Grafisch steht Bioshock anderen aktuellen Shootern in nichts nach. Besonders gefallen mir die Sonnenstrahlen die durch Objekte hindurch scheinen, die ausgefeilte Architektur der Gebäude und natürlich die liebevoll gestalteten Charaktere. Wenn man zum ersten Mal die Stadt über den Wolken betritt, ist man von einem Ehrfurchtsgefühl erfüllt. Man könnte diese Liste ewig weiterführen, doch wer Bioshock Infinite noch nicht kennt, kann sich ja durch folgendes Video ein Bild machen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2OZehaGSf_E[/youtube]

Grafik  5/5

Gameplay

Beim Gameplay erfindet Bioshock Infinite das Rad nicht neu und macht das was jeder Shooter mehr oder weniger im Moment macht. Schießen, looten, Waffen und Fähigkeiten managen. Zugegeben, die “magischen” Fähigkeiten gibt es nicht in jedem anderen Shooter, doch hat sich Bioshock Infinite seinen Vorgängern gegenüber kaum weiter entwickelt; ganz im Gegenteil zu dem was ich aus den Trailern erwartet hatte.

Gameplay 3/5

Story

Die Story ist sehr verworren und irreführend, was mir persönlich gut gefallen hat, da ich mir noch Tage nach Beendigung der Story Gedanken machte. Ich will nicht großartig spoilern, damit jeder der es noch durchspielen will, die Gelegenheit kriegt sich ein eigenes Bild zu machen. Am Anfang macht in meinen Augen alles noch relativ viel Sinn, doch gegen Ende wurde alles immer diffuser und, wie gesagt, nach Abschluss der Story waren mir viele Dinge unklar.

Story 4/5

Atmosphäre

Hat Bioshock Infinite eine geniale,packende Atmosphäre? Ja die hat es; und was für eine. Sofort als ich meine Reise nach Columbia begann, fühlte ich mich als Teil der Spielwelt. Die Umwelt reagiert in den meisten Fällen auf den Spieler,und das macht sie sehr gut. Jedoch habe ich mir durch die vielen Trailer und News sehr viel mehr davon versprochen und meinem Wunsch nach einem Spiel das neue Wege geht kommt Bioshock dann doch nicht nach. In den Trailern wurde mir das Ganze als fast schon Kinoerlebnis präsentiert, was ganz so nicht wirklich stimmt.

Atmosphäre 3/5

Fazit

Ein Titel der die Bioshock-Reihe um einen sehr gelungenen Teil erweitert, der aber gleichzeitig mehr versprochen hat als er leistet. Hinzu kommt noch, das das Spiel viel zu kurz ist. Nach gerade mal acht Stunden Spielzeit war ich mit der Story durch. Ich würde mich aber über einen weiteren Teil freuen, der dann entweder keine immensen Erwartungen in mir wecken sollte oder diesen gerecht wird.

Over all 4/5

 

Gewinnspiel: Blades of Time

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Zum Start der Seite haben wir ein paar Goodies von der Gamescom mitgebracht. Unser erster Preis ist das Spiel “Blades of Time”, entweder für die Xbox 360 oder für die Playstation 3. Jenachdem wie gut das Gewinnspiel ankommt, könnten später noch ein paar weitere Verlosungen folgen.

Informationen zu Blades of Time

Schwerter, Gold und Juwelen als Beute – und ein schickes Outfit? Gar kein Problem. Steuern Sie die hübsche und schwerttragende Schatzjägerin Ayumi, die eine Schneise der Verwüstung auf einer geheimnisvollen und gefährlichen Insel hinterlässt, die voller Schätze, aller- dings auch ein Ort der Chaosmagie ist. Schon bald entdeckt Ayumi, dass es hier tausende lang gehüteter Geheimnisse zu entdecken gibt, darunter besondere Kräfte und Fähigkeiten, die sie für sich nutzen kann. Unter Einsatz aller verfügbarer Mittel muss sie einen Weg finden, Armeen von Gegnern und Unmengen tückischer Fallen zu überwinden, um von der Insel zu entkommen. Mit einer Vielzahl interessanter Charaktere, umwerfender Grafik, reichlich Schätzen und einer Reihe von Kampffähigkeiten bietet Blades of Time ein unterhaltsames und tiefgehendes Actionspiel, das auch jenen gefallen wird, die mit dem Hack-and-Slash-Genre nicht vertraut sind.

Features:

  • Treten Sie in harten Kämpfen gegen brutale Gegner an
  • Erleben Sie innovatives Gameplay mit der neuen Zeitsprung-Funktion
  • Setzen Sie Magie und ihr Gewehr für Distanzangriffe ein
  • Spektakuläre Kombos mit zwei Schwertern

Teilnahmebedingungen

Für die Teilnahme am Gewinnspiel müsst ihr nur zwei kleine Schritte ausführen:

1. Like unsere Facebook Seite

2. Teile den Gewinnspiel-Post.

3. Kommentiere, welche Version du gerne gewinnen würdest (auf dieser Seite entweder per Login oder per Facebook)
(Zur Auswahl steht die PS3- oder Xbox 360-Version.)

Wenn du diese Schritte ausführst, bist du in der Lostrommel und stimmst den Teilnahmebedingungen zu. Teilnahmeschluss ist am 21.09. Danach wird der zufällige Gewinner per Facebooknachricht informiert. Alle Teilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Ersteindruck: Knack

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Auf der Gamescom hatte ich die Gelegenheit einige Level aus verschiedenen Fortschrittsstufen des Spieles teilweise zu sehen und teilweise zu spielen. Hier gebe ich nun meinen ersten Eindruck zum Preis. Alle Bewertungen und Aussagen sind wie immer subjektive Eindrücke.

Grafik

Knack basiert auf einer hübschen Comic-Grafik, die grob an den Pixar-Animationsfilmen angelehnt ist. Die Zwischensequenzen sehen auch ganz gut aus, wobei gerade der Hauptcharakter (Knack) emotional eher wenig zu bieten hat. Seine verschiedenen Formen strahlen zwar alle eine andere Grundhaltung aus (von klein und niedlich zu groß und selbstsicher), aber diese kann er kaum ändern. Außerdem wirkt die Welt nicht sehr gefüllt. Auch wenn Knack dafür manchmal aus tausenden von Polygonen besteht, kommt mir die Welt nicht besonders detailreich vor. 3 von 5 Punkten ist mir der hübsche Comicstil aber noch wert.

Spielprinzip

Knack kann schnell zur Seite huschen, schlagen, springen und mit Hilfe von Kristallen Sonderfähigkeiten, wie z.B. sich in einen großen Tornado verwandeln, auslösen. In verschiednen Levels gibt es dann zusätzlich noch verschiedene Elemente, die er aufnehmen kann. Viel tun die aber nicht, wobei das auch daran gelegen haben könnte, dass wir in der Demoversion relativ schnell von einem Level in das andere gesprungen sind und die Änderungen keine großartige Erklärung bekommen haben. Vermutlich wird man im fertigen Spiel genauer darüber informiert werden und dann auch verschiedene Elemente besonders gut einsetzen können. Das Grundprinzip des Immer-wachsenden Helden, finde ich jedenfalls sehr originell.
Die Spielwelt ist übrigens linear. Ich habe nicht gesehen, dass es irgendwo mehrere mögliche Wege zum Ziel geben würde. Insgesamt 3.5 von 5 Punkten.

Schwierigkeit

Der große Pluspunkt für mich ist die Schwierigkeit des Spiels. Für viele wird es dem Spiel aber jeglichen Spaß entziehen. Die Gegner sterben zwar mit einem oder zwei Hits, aber man selber stirbt fast genauso schnell. Die Gegner haben außerdem viele starke Attacken mit denen sie Knack spielend leicht treffen. Nach gefühlten zwei Treffern ist man tot und muss beim letzten Speicherpunkt anfangen und es gibt offensichtlich nicht so viele Speicherpunkte, wie es den zwei Trefferpunkten gut tut. Als Einspieler-Spiel ist Knack für mich aber genau deswegen interessant. Ich mag es nicht, wenn Spiele einem den Sieg fast schon zuwerfen. Der Jubel über einen scheinbar unschaffbaren Endgegner ist für mich eine viel bessere Genugtuung als das Level schnell geschafft zu haben. Allerdings fehlten mir auch ein wenig die Kentnisse zur Steuerung und ich habe in der kurzen Spielzeit noch nicht herrausgefunden, wie Fähigkeiten überhaupt ausgelöst werden. Ich habe aber auch vielen anderen Messebesuchern zugeschaut und dabei wurde schnell klar, dass die Schwierigkeit für viele kaum zu schaffen war. Es bleibt abzuwarten, wie das ganze mit einem richtigen Tutorial zur Steuerung dann wieder aussieht. Vielleicht täuscht der erste Eindruck hier gerade wegen der fehlenden Einleitung.

Atmosphäre

Generell bin ich bei der Atmosphäre zweigeteilt. Die Comicgrafik ist hübsch und vom Soundbild habe ich in der Halle kaum etwas gehört, aber wie schon oben erwähnt, wirken die Level einfach nicht besonders abwechslungsreich. In den Ecken stehen hauptsächlich Kristalle für die Bonus-Fähigkeiten und mal eine Kiste um sich zu vergrößern. Dazwischen stehen dann irgendwo deplatziert die Gegner und das wars. Im Hintergrund, also in den Flächen, die nicht begehbar sind, sind dafür teilweise schöne Grafikarbeiten eingearbeitet, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Objekte innerhalb des Weges gewünscht, mit denen man auch interagieren könnte. So besteht das eigentliche Spielfeld nur aus Kristall, Kristall, Kiste, Gegner, Gegner, Kristall. Daher leider nur 2.5 von 5 Punkten.

Gesamtfazit

Insgesamt ist Knack ein hübsches kleines Spielchen, dessen Stärke in der Schwierigkeit liegt. Für Spieler, die nicht gerne sehr oft wieder von vorne anfangen, ist es aber ganz bestimmt nichts. Vielleicht gibt es ja mehrere Schwierigkeitsgrade für diese Spieler. Ansonsten ist die Idee um Knack zwar sehr schön, aber umgesetzt ist es eher mittelmäßig.
Meine Endwertung sind 3 von 5 Punkten.